Mit Zäunen, Mauern und Hecken abgrenzen.

Will man sein Grundstück durch Zäune, Mauern und Hecken abgrenzen, so geht es nicht allein darum, vor unerwünschten Blicken einen Sichtschutz zu erstellen und dadurch dem Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit Rechnung zu tragen.

In diesem Artikel

  • Mehr als nur Sichtschutz
  • Was bei der Wahl von Zaun, Mauer oder Hecke beachten?
  • Funktion und Design
  • Struktur und Abgrenzung
  • Wildobsthecke oder Formgehölz

Mehr als nur Sichtschutz

Eine gut gestaltete Abgrenzung ist immer auch ein Aushängeschild, das dem Besucher einen ersten Eindruck vom Haus und seinen Bewohnern übermittelt. Richtig gestaltet bildet die Abgrenzung einen eindrucksvollen Rahmen, der die Besonderheit von Haus und Garten in Szene setzt und schmückt.

Daher setzten Gartengestalter gerne vertikale Gestaltungselemente ein. Ein Staudenbeet z.B. bekommt einen wirkungsvollen Hintergrund durch eine Natursteinmauer. Mit Hilfe einer Formhecke wird der Garten in unterschiedliche Bereiche unterteilt, zum Beispiel wird so der Küchengarten von der Spielwiese getrennt.

Um die passende Hecke, die richtige Mauer oder Zaun zu finden, muss einiges bedacht werden.

Funktion und Design
An einer verkehrsreichen Straße bietet eine blickdichte Variante mehr Privatsphäre. Eine transparente Lösung mit einem offenen, aber strukturgebendem Blickpunkt ermöglicht eine eher optische Abgrenzung. Sinnvoll ist es, die Grenzgestaltung zwischen zwei Grundstücken mit dem Nachbarn zu besprechen. Örtliche Bauvorschriften und das Nachbarschaftsrecht sollten bedacht werden. Hier hilft im Zweifel die Sachkunde eines erfahrenen Landschaftsgärtners, der überdies auch eine gestalterische, technische und sachkundige Beratung bietet.

Er kann dem Gartenbesitzer zeigen, dass ein stimmig gestalteter Garten von der Kombination verschiedener Elemente liegt: Kletterrosen ranken im Vorgarten an einem repräsentativen Zaun, hohe Hecken an der Terrasse bieten Lärm-, Wind- und Sichtschutz, halbhohe Mauern gliedern den Garten optisch und dienen gleichzeitig als Sitzgelegenheit, flache Buchshecken umranden Beete und Wege und so weiter.

Struktur und Abgrenzung
Der geflochtene Weidenzaun ist die Urform der Grundstücksabgrenzung, die von den ersten Ackerbau und Viehzucht betreibenden Bauern errichtet wurde.  Heute noch findet man ihn in Bauerngärten und in naturnah gestalteten Gärten, ebenso den Palisaden- und Staketenzaun.

Holz ist sicherlich ein Material, dass sehr häufig Verwendung findet, aber auch Bambus und verschiedene Metalle (Aluminium, Stahl, Gusseisen), aber auch Glas, Drahtgeflechte und spezielle Kunststoffe werden je nach Geschmack und Kosten genutzt: modern oder klassisch, klar strukturieret oder nostalgisch. Der Stil und das Material des eigenen Zaunes sollen zur Umgebung passen. Das gilt selbstverständlich auch für Mauern – ob als Trockenmauer, Mörtelmauerwerk, Klinker oder verputzt, ob aus Naturstein, Ziegeln oder Beton.

Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bieten auch Gabionen – also mit Steinen gefüllte Drahtquader.

Wildobsthecke oder Formgehölz
Durch seine Ausbildung und Erfahrung kennt sich der Landschaftsgärtner mit den verschiedenen Pflanzen aus – mit ihren Eigenschaften und Standortansprüchen. Bei der Auswahl von Heckenpflanzen ist daher eine professionelle Beratung vor Ort sinnvoll. Buchsbaum, Eibe oder Liguster erfreuen die Besitzer als immergrüne Formhecke, während andere eine blühende Hecke bevorzugen. Auch einige  Obstgehölze lassen sich als Hecke ziehen und glänzen im Frühjahr mit ihrer Blüte und im Sommer mit ihren Früchten.

Kirschlorbeer, Hainbuche und die rotlaubige Berberitze sind die Klassiker unter den Heckenpflanzen. Aber auch Bambushecken kommen in modern gestalteten Gärten zum Einsatz. Vögel, Bienen und andere Kleintiere finden einen geeigneten Lebensraum in einer Wildobsthecke und damit kann auch die Tierwelt profitieren.

Für welche Heckenbepflanzung man sich auch entscheidet – bis die neugepflanzte Hecke hoch genug ist, um einen effektiven Sichtschutz zu bieten, können ein paar Jahre vergehen.  Nicht so lange warten muss derjenige, der die Hecke am laufenden Meter mit immergrünem Efeu bepflanzt. Die Jungpflanzen sind vorgezogen und werden durch ein Gitter mit Pfosten verbunden. Nach einer Wachstumsperiode schon sind sie auch im Winter völlig blickdicht.

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